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bevollem Eifer. „Ich bin zwar nicht ſehr untertichtet .. aber ich liebe Dich, das wird mit gute Gedanken einfloͤßen ja, gewiß!“
„O, nicht wahr, Sie lieben mich, Frau Perrine?“ ſagte Bruyere ſchnell.
„Ob ich Dich liebe . gutes Kind! ich liebe Dich, wie ich eine Tochter lieben wuͤrde, wenn der Himmel mir eine gegeben hätte; aber er hat mir das mutterliche Glüͤck karg zugemeſſen. . .. Ich habe ſtets nur Ein Kind gehabt einen Sohn . den beſten, den edelſten aller Söhne,“ ſetzte ſie mit Stolz hinzu.
Dann wandte ſie ſich wieder zartlich zu Bruyere und ſagte:
„Aber Du ſiehſt ja, daß ich kein Recht habe, mich zu beklagen, ich habe einen Sohn, auf den ich ſtolz bin, und Du liebſt mich faſt eben ſo wie Du Deine Mutter lieben wuͤrdeſt, nicht wahr, mein Kind?“
„O, ja, ja, wie ſch meine Mutter lieben wuͤrde. ..
Dann beſann ſich das junge Maͤdchen und ſeste halb⸗ leis hinzu:
„Ach! nein!. . einer Mutter ſagt man Alles.“
und nun ſchwieg ſie von Neuem und trocknete ſich die thränenfeuchten Augen.
„Höre, mein Kind, ſeit einigen Wochen machſt Du mir Sorge,“ ſagte Madame Petrine, indem ſie Bruyere zu ſich zog und traulich ihre Hand ergriff. „Ja, ja, ſeit eini⸗ ger Zeit finde ich Dich ganz blaß ... und leidend . und


