Teil eines Werkes 
1. Bandes 2. Theil (1847)
Entstehung
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Bruydre erblickte in dieſen Worten eine gute Gelegen⸗ heit, ohne Umſchweife zu der Unterredung zu gelangen, welche ſie mit Mad. Perrine zu haben ſich vorgenommen, und antwortete daher mit geruͤhrter Stimme:

„Das kam daher, weil Vater Jacques ſo lange mit mir ſprach.“

„Vater Jacques? Der arme kranke Schaͤfer, von dem Du mir manchmal etwas erzählt haſt? Sagteſt Du mir denn nicht, daß er ſeit laͤngerer Zeit faſt ganz das Gedacht⸗ niß verloren habe und mit Niemand ſpreche?“

„Das iſt wahr, Frau Perrine auch war ich ganz erſtaunt um ſo mehr ... als das was er mir geſagt hat. .

Bruydre endete nicht. Unruhe und Furcht malten ſich auf ihrem Geſichte. Mad. Perrine begann nun wie⸗

der, uͤber das Schweigen und die Erregung des jungen Maͤdchens ſtaunend:

„Du biſt ja ganz blaß . Du zitterſt ganz, liebes Kind! Du ſagſt nichts mehr! Was iſt Dir denn? . Was iſt denn vorgefallen?“

Nach einem langen Zogern fing das junge Maͤdchen zitternd an: „Frau Perrine .. . ich ſtehe allein in der Welt ... in dieſem Augenblicke habe ich Niemand, bei dem ich mir Raths erholen kann ... ſelbſt zu handeln wage ich nicht, und komme daher zu Ihnen

„Sprich, o ſprich,“ antwortete Mad. Perrine mit lie⸗