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minirt dieſer Mann iſt mein Vater . er weiß nicht, daß ich ſein Sohn bin . . . der Sohn jenes armen ſechszehnjaͤhrigen Kindes „das vordem mit wilder Grauſamkeit . . er ..
„Doch genug, genug, meine gute Mutter! wozu dieſe ſchrecklichen Erinnerungen zuruͤckrufen? Urtheile aber nach der Ruhe, die ich bei dieſer Zuſammenkunft gezeigt, von meiner Herrſchaft uber mich ſelbſt, . . und ſo wiederhole ich Dir, ſei unbeſorgt. Während meiner Unterredung mit dem Grafen, und ohnerachtet der Gedanken und Erregungen aller Art die in mir gaͤhrten, hat ſich meine Gleichmuͤthig⸗ keit nie verlaͤugnet, und ich habe mit ſo viel Faſſung und kaltem Blute auf die hochmuͤthigen Fragen des Grafen ge⸗ antwortet, daß ich auf der Stelle von ihm angenommen worden bin.
„Wundre Dich uͤbrigens nicht zu ſehr uͤber dieſe ge⸗ waltige Herrſchaft, die ich uber mich ſelbſt beſitze, denn ſiehſt Du, liebe Mutter, das Leben im Dienſte Andrer, dem ich zwar zuletzt entſagt, das ich aber dennoch waͤhrend ſo langer Zeit vorher ertragen hatte, hat mich ſo ſehr daran gewoͤhnt, die Eindruͤcke, welche etwas auf mich macht, in die innerſte Tiefe meiner Seele zuruͤckzudraͤngen, daß eine anſcheinende
Unempfindlichkeit fuͤr mich zur zweiten Natur gewor⸗ den iſt.“
„Daher beſchwöre ich Dich, geliebte Mutter, und wie⸗ derhole es Dir nochmals, furchte deßhalb nichts. Meine


