Teil eines Werkes 
1. Bandes 2. Theil (1847)
Entstehung
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Sache iſt heilig und gerecht meine Pläne werden glücken.

„Du haſt mich gefragt, wie das Portrait, das ich Dir geſchickt habe, da ich es nicht für angemeſſen hielt, es hier zu behalten, in meine Hände gekommen ſei. Der beilie⸗ gende Brief, dieſer einfache, wuͤrdevolle und ruͤhrende Brief wird Dir es ſagen. Indem ich Dir ihn ſende, indem ich daran denke, daß Du ihn leſen und verſtehen wirſt, Du edle und große, ſo furchtbar gepruͤfte Seele, habe ich viel⸗ leicht zum erſten Male in meinem Leben gefuhlt, welch ein Stolz darin liegt, daß ich mir ſagen kann, Du ſelbſt wirſt ſtolz auf Deinen Sohn ſein. Und dann pries ich auch in mir das Kind der armen, niedertraͤchtig verfuͤhrten, unedel verlaſſenen Nähterin, das Kind des Volkes, das nach dem clendeſten, abenteuerlichſten, gedemuͤthigtſten Leben bis dahin gelangt iſt. . . Aber verzeihe, verzeihe, theure Mutter, ich bemerke, daß weil dieſes Gefuͤhl des Stolzes vielleicht das Erſte iſt, es eben um ſo lebhafter ſich zeigt. . .. Mir ziemt es nicht mich zu erheben . Du, Du mußt ſtolz auf Dei⸗ nen Sohn ſein, wenn ſein Benehmen Dir wuͤrdig und gut ſcheint.

„Lebe wohl, theure Mutter, auf baldiges Wiederſehen. Vielleicht in drei bis vier Tagen geſchieht dies, denn mein Herr reiſ't, wie ich hoffe, uͤbermorgen nach der Sologne ab, und die Klugheit wird mir nicht erlauben Dich an dem meiner Ankunft ſelbſt zu umarmen.