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Die Andre war die des Marc Aurel.
Die phrygiſche Muͤtze, mit der man das unbeugſame Geſicht des Brutus bekleidet hatte, war ſcharlachroth und mit einem Lichtſcheine umgeben, der in dem Halbdunkel, in dem der Kuͤnſtler ohne Zweifel dieſe Buͤſte, wie die des Marc Aurel gehalten hatte, ſtrahlend vorleuchtete. Die nachdenkende Stirn des letztern ſchien gleichfalls von göttli⸗ cher Klarheit zu glaͤnzen.
Es war unmoͤglich, in dieſer Verherrlichung nicht einen deutlichen Beweis der Verehrung dieſes Koͤnigs fur dieſen großen Kaiſer und dieſen großen Tribun zu erblicken.
Wenn man die heilige Bewunderung eines Fuͤrſten für Marc Aurel begreift, eines der Gottesmänner, der anbetens⸗ werthen und drei Mal heiligen Seelen, die unmittelbar aus der Gottheit hervorzugehen ſcheinen, ſo wird man es viel⸗ leicht weniger begreiflich finden, daß ein abſoluter Regent, wie es die Koͤnige des Nordens ſind, dieſem unbeugſamen Tribun, in welchem die maͤnnliche Tugend und ſtolze Unab⸗ haͤngigkeit wahrhaft republikaniſcher Seelen verkoͤrpert zu ſein ſchienen, eine religioſe Bewunderung, eine wahre Ver⸗ götterung gewidmet habe.
Dies waren die beiden Portraits, welche Madame Perrine, die geheimnißvolle Bewohnerin der Meierei von Grand⸗Geneverier ſo tief traumeriſch betrachtete und nur wanchmal ihren Blick davon abwendete, um einige Stellen, der heiden auf ihren Knieen liegenden Briefe leſen.


