genug fuͤr ihn. Von da an begnugte er ſich als Ackerbauer, nicht mehr, noch weniger vernuͤnftig die Sache anzufangen wie ſeine Mitgenoſſen, bis endlich der Tag kam, wo er an allen Gliedern gelaͤhmt, auf die Streu ſank, von der er nicht wieder aufſtehen ſollte. Von dieſem Augenblicke an ſchien er ein ganzliches Schweigen behaupten zu wollen.
Doch nach einigen Monaten dieſes traurigen Daſeins, aller Zerſtreuung durch aͤußere Gegenſtaͤnde beraubt, herben Schmerzen preisgegeben und mit ſeinen Gedanken allein, fhlte das Schlachtopfer gleichſam Gewiſſensbiſſe, ſo lange die bewundernswerthe Geſchicklichkeit, die ihm Gott verliehen, unfruchtbar gelaſſen zu haben, da ſie ſo frucht⸗ reich hätte werden koͤnnen.
Bruydre war damals 14 Jahre alt. Sie widmete dem Greiſe die zaͤrtlichſte Sorgfalt, und war ihm in mehr als einer Hinſicht theuer. Die Anmuth wie die Intelligenz die⸗ ſes Mädchens waren außerordentlich. Ihr natuͤrlicher Ver⸗ ſtand hatte ſich durch Erziehung ganz eigenthuͤmlich ent⸗ wickelt, eine Erziehung, die der ſeltſamſte Lehrer von der Welt, Béte⸗puante, der Wildſchuͤtz, ihr faſt jeden Tag, mitten in der Einſamkeit der Haiden oder des Waldes gab. Denn nachdem dieſer Menſch ein niedriges und ungekann⸗ tes, aber ganz verſtaͤndiges Leben gegen ein herumſchweifen⸗ des vertauſcht hatte, machte es ihm Vergnugen, das was Edles, Sanftes und Erhabenes in Geiſt und Herzen des jungen Mädchens lag, mit Liebe auszubilden.
Vater Jacques, immer mehr von den ſeltnen Eigen⸗


