Teil eines Werkes 
1. Bandes 2. Theil (1847)
Entstehung
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und doch bauen dieſe das Getraide „ und eſſen nie den Waizen!

Dieſe ſäen die gruͤnen Weiden an, mäſten die zahlrei⸗ chen Heerden „und eſſen nie Fleiſch.

Dieſe laſſen den Weinſtock tragen und trinken nie Wein.

Dieſe ſammeln die warme Wolle der Schaafe und klappern vor Froſt unter ſchmutzigen Lumpen.

Dieſe hauen das Holz, mit dem das Kamin ſich füllt, von dem das Haus gebaut wird und ſterben ohne Feuer und Obdach.

Und fuͤr dieſe unerbittliche Vernachläſſigung, men⸗ ſchenmörderiſche Verachtung, noch ein Gluͤck, wenn ſie wie der gelähmte Greis, den Bruyere beſchuͤtzt, die Streu eines verlaſſen ſtehenden Stalles finden, um dort mitten unter herben Schmerzen zu ſterben.

Beim Anblicke Bruytres unterbrach der gelähmte, auf der Streu ſich herumwaͤlzende Greis ſein ſchmerzliches Stöhnen und wendete muͤhſam den Kopf zu dem jungen Maͤdchen.

Das Geſicht dieſes Greiſes war blaugelb und ſchauer⸗ haft mager. Nur die Gluth des Fiebers belebte feine hoh⸗ len und halberloſchenen Augen. Auf der Seite liegend be⸗ ruhrten ſeine knochigen Kniee ſeine fleiſchloſe Bruſt. Seit faſt zwei Jahren waren ſeine Glieder gleichſam in dieſe Lage

zuſammengeſchweißt geblieben, nur ſeine rechte Hand hatte

einige freie Bewegung behalten.