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den unerbittlichſten Egoismus legitimiren, indem ſie predigen, daß der Menſch nach dem Willen Gottes auf dieſer Erde für immer zu Thranen, Elend und Verzweiflung beſtimmt ſei, ſo wuͤrde man ſich nicht wundern, wenn einer dieſer frommen Glaͤubigen an die Schickſalsmacht des Boͤſen, bei Gelegenheit einer ſolchen Legende ausrief: „Proletarier auf dem Lande! Eure verfluchte Race wird immerdar die Stirn zu der duͤrren Erde niedergebeugt tragen, die Ihr mit Eue⸗ rem Schweiße befeuchtet, das iſt Eure Beſtimmung! Unſer Gott verurtheilt Euch durch unſern Mund zur ewigen Ar⸗ beit, Elend und Leiden, und damit es vor Aller Augen um ſo gewiſſer ſei, daß dieſes unſelige Loos das Eure, ſo wer⸗ den eine Menge von Euch durch den goͤttlichen Willen in dem Augenblicke mit Unbeweglichkeit getroffen, wo ſie ihre Beſtimmung erfuͤllend, muͤhſam die Erde graben, fuͤr immer in dieſer Stellung bleiben, um lebende Symbole des un⸗ beugſamen Schickſals Eurer verfluchten und enterbten Race zu ſein.“
Und wenn ſo barbariſche Worte nicht ausgeſprochen werden, ſo gehen doch täglich noch viel barbariſchere Hand⸗ lungen vor.
Vereinzelung, Verlaſſenheit, ein elendes Ende, ein oft mit Martern erfuͤllter Todeskampf nach Jahren einer er⸗ druͤckenden Arbeit, das iſt das Loos, das in unſern geſelli⸗ gen Verhaͤltniſſen die Invaliden des Ackerbaus erwartet.
Keine ſchirmende Vorſicht, keine Sorge fur dieſe un⸗ eimuͤdlichen Werkzeuge des Grundreichthums des Landes.


