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„Ach, liebes Maͤdchen,“ rief der Pachter, „einen bezau⸗ berten Rath! Das muß ich in Wahrheit ſagen! Ich baute eine Menge Boden mit vielen Koſten und ſchlecht. Da ſagteſt Du mir: bauen Sie wenig und gut. Dieſes Jahr habe ich nun zwei Mal weniger Aufwand und vier Mal mehr Ernte. Aber was das Stärkſte iſt: es fehlte mir an Duͤnger und der Duͤnger iſt, wie Du mir ſagteſt, das Brot der Erde. Alſo, es fehlte mir an Duͤnger und ich konnte mir keinen kaufen, denn ich haͤtte vielleicht 70 Francs fuͤr den Acker gebraucht. Was ſagteſt Du mir da mit Deiner ſuͤßen, lieblichen Stimme? Scen Sie im Auguſt Kratzdiſteln, Herr Chouart, ſie werden im October bluͤhen, ackern Sie ſie unter, Stengel, Bluͤthen und Blätter, Alles, es giebt keinen beſſern und wohlfeilern Duͤnger. Saͤen Sie dann auf dieſen ſo genährten Boden, und Sie werden die ſchönſte Ernte erhalten . Ich habe auf Dich gehört, habe meine bluͤhenden Kratzdiſteln untergraben, was auch faſt nichts gekoſtet hat, habe nachher meine Ausſaat gemacht, und im Fruͤhjahre wuchs mein Weizen voll und gedraͤngt wie eine Wieſe „ich habe eben eingefahren und gedro⸗ ſchen . . . mehr als 10 Scheffel auf den Acker ich ſage Dir, daß das mehr iſt als ſie ſelbſt in Beauce be⸗ kommen!“
„Zehn Scheffel auf den Acker!“ rief der Greis mit einem Gemiſch von Zweifel und Bewunderung.
In dieſem Augenbliche gewahrte Bruydre den kleinen Kuhhirten, der aus dem Pachthofe kam und auf ſie zueilte.


