Teil eines Werkes 
1. Bandes 2. Theil (1847)
Entstehung
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den Worten untergelegt werden muͤſſen und wendete ſich nach einem kurzen Schweigen an den Greis:

„Nein, nein, ich ſage es Ihnen, guter Vater, der Boden verweigert ſeine Gaben nie, wenn er nicht zu lange und zu viel ſchon gegeben hat.“

„Zu viel gegeben!“ rief der Greis mit zorniger Bitter⸗ keit. „Zu viel gegeben! Der Elende! Was habe ich denn ſeit zehn Jahren von ihm verlangt? Ein Jahr wie das an⸗ dere ſeine Weizenernte, wenn er freigebig geweſen iſt .. das war aber nur das erſte Mal der Fall aber nach⸗ her. von Jahr zu Jahr, immer geiziger!.. Vielleicht wenn Sie gegen dieſen verwuͤnſchten Boden einige Worte ſpraͤchen, liebe kleine Heilige, aͤnderte ſich das Böſe wieder zum Guten, denn mein ganzes Vertrauen beruht auf Ihnen.“

„Hoͤren Sie, lieber alter Vater!“ begann Bruyere mit Sanfmuth; „weſſen beduͤrfen Sie, um nach einem Tage angeſtrengter Arbeit Ihre erſchöpften Kraͤfte wieder herzu⸗ ſtellen? Nahrung und Ruhe, nicht wahr?“

„Das zum Wenigſten, liebe kleine Heilige.“

„Ja, das zum Wenigſten, und mit Recht aber lieber Vater, dieſer arme Boden, den Sie ſo verwuͤnſchen, haben Sie ihm denn auch nach jeder Ernte Nahrung und Ruhe gegeben, daß heißt Ueberwinterung und Duͤngung?“

„Düngung? etwas Ueberwinterung. . . nein, niemals .. Das fehlte noch,“ rief der Greis, „bei dem