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„Daher kommt man auch von allen Seiten her, um ſich Raths bei ihr zu erholen.“
„Und wie ſie den Erdboden kenntl Sie braucht nur denen, die ſie darum befragen, ein paar Worte zu ſagen und der ſchlechteſte Boden wird gut. Bei ihr giebt's gar keine Sandbloͤſen*). Man muß ſie nur hoͤren.“
„Das Pachtgut hier beweiſt es. Herr Cherrin hat ſie gehoͤrt, vergangnes Jahr; und was fuͤr eine Ernte war das!“
„Ja, das hat ihm wohl auch was Rechtes geholfen?
Sein Pacht war eben aus. Der Aufſeher des Herrn Gra⸗
fen hat die ſchoͤne Ernte geſehen und den Pacht um's Drit⸗ tel und ein tuͤchtiges Trinkgeld geſteigert. Herr Cherrin hat unterzeichnet und Alles zugeſtanden. . und dies Jahr, da er nicht bezahlen kann, jagt man ihn fort.“
„Das iſt aber doch nicht die Schuld der Worte der Bruyere.“
„Ach nein, nein, das nicht! Sie truͤgt ſich nie . Und wie ſie die Kraͤuter kennt! . . . denn eine Zeitlang haben die Kraͤuter, die ſie bei dem Vater Jacques brauchte, ihm ſehr gut geche aber das Uebel iſt doch ſchlimmer geworden. es iſt e zu hartnaͤckig.“
Nur bei den Fiebern da wollen ihre Worte nicht anbeißen.“
Durchaus unfruchtvare Striche, wo ſelbſt die Weide und Birke nicht wächſt.
Martin. I. 11


