Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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und Ochſen zu kaufen, von denen wir auch nichts zu iſſen bekommen *).

„Hm!“

„Iſt es wahr?“ begann la Robin wieder voll Triumphs, „wahr oder nicht? eſſen ſie Alles und wir Nichts?“

„Es iſt wahr, daß ſie Alles eſſen,“ ſagte der Knecht nach einem Augenblicke der Ueberlegung wie von der ein⸗ leuchtenden Wahrheit der Schlußfolge der la Robin betrof⸗ fen, „es iſt wahr, daß ſie Alles eſſen und wir Nichts.“

„Sie haben Alle ihr Loos, ſo wie wir das unſere, nur iſt das ihre gut und das unſere ſchlecht. Und nun alſo geſchwind die Loͤffel heraus!“ ſetzte die la Robin hinzu; „eſſen wir die Paſtete, das wird eben ſo gut und eine gute Ent⸗ wicklung ſein.“

Und nun ging Jeder an die Schuſfe, von einem Appe⸗ tit getrieben, der den Ekel maͤßigte. La Robin zwiſchen

*) In den Werken von Jacques Bujault, voll ſelten ſo gefundener geſunder Vernunft und bewundernswerthem praktiſchem Verſtande, einem wahren Katechismus fur Ackerbaukunde, lieſ't man:

„Die eine Hälfte der Welt weiß nicht wie die andre lebtz man denkt nicht daran, daß es in dem Departement (Bujault ſpricht vom Departement der deus Sévres, das viel weniger arm als das von Sologne, wo unſre Erzählung ſpielt) 270,000 Individuen giebt, die niemals weder Rind— noch Kalb- noch Schöpſenfleiſch genießen, und daß ein Viertel von einem halben Kilogramm Schweinefleiſch wochentlich fur Jeden hinreicht.“ In Sologne giebt es nur eine kleine Zahl der das Land bauen⸗ den Bevolkerung, die ſelbſt darauf Anſpruͤche machen kann.