ging, verließen drei Gruppen von ganz verſchiedenem An⸗ ſehen den Wald, in welchem die Jagd ſtattgefunden hatte.
Eine ſchnelle Kaleſche, welcher Bediente mit Handpfer⸗ den folgten, brachte Raphaele aufs Schloß. Ihre Mutter hielt ſie in ihren Armen, waͤhrend Dumolard, dem man einen Gensdarmenmantel geborgt hatte, noch unruhig und betaͤubt auf dem Ruͤckſitze klapperte.
An einer Seite dieſes Fuhrwerks ritt der Graf Du⸗ riveau mit duͤſtern Zuͤgen, das Gemuͤth von der tiefſten Angſt bewegt. Treu ſeiner Rolle als ein gegen alle Erre⸗ gung fuͤhlloſer Menſch, galoppirte Vicomte Secipio am an⸗ dern Schlage mit ſtoiſcher Ruhe, obgleich von Zeit zu Zeit eine Wolke uͤber ſeine Stirn zog und eine krampfhafte Bewegung ſeine Augenbraunen zuſammenzog.
Der Brigadier des Herrn Beaucadet ritt im langſamen
Schritte an der Spitze der zweiten Gruppe, welche nicht
weit vom Kreuze am Querwege aus dem Walde kam. Zwei Bauern trugen auf einer ſchnell von Baumzweigen gemachten Bahre die Wiege mit dem todten Kinde darin. Die andern Bauern folgten baarhäuptig, ſtumm, traurig und geſammelt.
Der Brigadier begleitete en Befehl des Herrn Beau⸗
cadet dieſen traurigen Zug, der den Leichnam des Kindes der Civilobrigkeit uͤberbrachte. Die Gerichte und Aerzte
ſollten mit der Unterſuchung des Leichnams verfahren.
Die letzte Gruppe, welche den Wald verließ, beſtand
aus Herrn Beaucadet und vier Gensdarmen. Sie ſchlu⸗


