Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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„Und uns nennt man dumme Thiere, Memmen!“ „Wenn wir Thiere ſind, ſo raͤchen ſich am Ende auch die Thiere!“

„Ja, Sie haben gut uns den Dampf in die Augen zu blaſen, mit einer Miene, als hielten Sie ſich uͤber uns auf, junger Herr!“ ſagte Einer, ſich an Scipio wendend. „Vor Ihnen furchten wir uns nicht.“

„Und wenn die arme Bruyere meine Schweſter wäre,“ ſetzte ein Andrer, einen Dreſchflegel ſchwingend, hinzu, „ſo ſollte wohl Ihr Blut an dieſem Dinge da kleben.“

„Die liebe kleine Bruydre,“ fuhr eine bewegte Stimme fort, „ſie iſt gleichſam unſere Schweſter, denn obgleich

Hexerei bei ihr war, ſo hat ſie doch ein Jeder von uns ſo

lieb gehabt, als ob er ihr Bruder waͤre, weil ſie doch dieſe Heperei nur zum Beſten unſrer Aller anwendete.“

Dieſe Steigerung von Verwuͤnſchungen wurde beun⸗ ruhigend. Zu der durch die beleidigende Keckheit Scipio's

entſtandenen Anfregung geſellte ſich noch die Abneigung,

die ſein Vater ſich allgemein durch ſeine Haͤrte und offen kundgegebene gehäſſige Verachtung zugezogen hatte, eine Abneigung, die lange durch die Gewohnheit der Ergebung und durch den allmächtigen Zauber, mit dem der Reichthum in dieſen faſt wuͤſten Gegenden immer noch umgeben iſt, in Schranken gehalten worden war.

Dieſe noch eben ſo demuͤthigen Geſichter wurden dro⸗ hend. Miſtr. Wilſon und ihre Tochter naͤherten ſich in immer ſteigender Angſt dem Grafen und Scipio, waͤhrend