Einleitung.
E⸗ iſt etwas Großes um den Namen eines Schrift⸗ ſtellers, welcher der Welt angchoͤrt, eines Schriftſtellers, deſſen Werke bei allen Nationen heimiſch ſind, die in Palläſten und Huͤtten, ſoweit die Civiliſation nur irgend vorgedrungen iſt, mit jenem Heißhunger geleſen werden, der unſtreitig die beſte Kri⸗ tik eines Vuches iſt. Die Mode, die große Tyrannin unſerer
Zeit, kann zwar hin und wieder auch den Namen eines minder begabten, vielleicht kaum mittelmäßigen Schriftſtellers zum alleinherrſchenden in den Salons, zur Parole jener faden Con⸗ verſation des geſelligen Lebens machen und den Erzeugniſſen eines unbedeutenden Talents gewiſſermaßen ein Privilegium ertheilen, ohne daß ein wirklicher innerer Werth dem Werke . ein Anrecht dazu giebt; aber ein Erfolg, wie Sue's neueſte Romane, ſeine „Geheimniſſe v. Paris“ und ſein „Ewiger Jude“ gehart haben, ein Erfolg, wie er bis jetzt noch vereinzelt ſteht in der Literatur aller Völker, ein ſolcher Erfolg kann wohl nicht 1 *


