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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Anfangs gelähmt vor Schrecken, geben die Anwe⸗ ſenden einen furchtbaren Schrei von ſich. Pietro läuft an den Rand der Plattform und legt ſich hier auf den platten Bauch, um, ohne Gefahr, die Tiefen der Abſtürze zu erforſchen; doch er unterſcheidet nichts, nichts . . . als den Nebel der Wolken, in welche der Gipfel der Tournette immer noch gehüllt iſt. Der Diener der Mar⸗ quiſe, da er nicht mehr am Tode ſeiner Gebieterin zweifeln kann, bricht in ein Schluchzen aus; die Führer, Julian und Fanchette ſind von Entſetzen ergriffen; Robert vermag dem letzten Schlage, den ihm der gräßliche Tod der Marquiſe beigebracht, als deren Mörder er ſich betrachtet, nicht zu widerſtehen; ſeine Bläſſe wird leichenartig, ſein Blick trübt ſich, ſeine Angenlider ſchließen ſich halb. Julian, der bei ihm knieen geblieben iſt, bemerkt dieſe traurigen Symptome, fällt Robert um den Hals und ruft mit zitternder Stimme:

Mein Vater! mein Vater! was haben Sie?

Fauchette, nicht minder beängſtigt.

Oh! mein Gott! .. . Julian! . . die Hände Eures Vaters werden eiskalt.

Robert, mit immer ſchwächerer Stimme⸗

Ich bin . . ein Mörder . Dieſe unglückliche Frau bereute. Ich habe ſie hieher geführt .. ich habe ihren Tod verurſacht.

Pietro wüthend, aber durch die Führer zurückgehalten.

Mörder! . . Du hafteſt für den Tod meiner Gebieterin.

Robert, mit dem Tode ringend.

Ich werde . . . vor Gott . . . dafür verantwortlich ſein! Moöe e dieſer Frau ſühnen . . . Julian ... Fanchette kommt . . kommt . . ich fühle . . daß ich ſterbe.