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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Sie hat durch eine Geberde Pietro zurückgewieſen, det ihr, bei ihr knieend, bis jetzt die Gegenwart von Julian zu entziehen geſucht. Plötzlich und in dem Augenblicke, wo Robert voll Trunkenheit ſeinen Sohn und Fanchette an ſich preßt, ſteht die Marquiſe, trotz der ſtummen Bitten ihres Dieners, der ſeine gefalteten Hände gegen ſie ausſtreckt, völlig auf, als ob ſie einem elektriſchen Schlage gehorchte; ſie gleicht einem Geſpenſte, die Flechten ihrer ſchwarzen Haare entrollen ſich auf der weißen wollenen Decke, welche ſie halb umhüllt, und deren weite Falten wie ein Schweißtuch hinter ihr ſchleppen; ihr Geſicht, in dem ſich ein furchtbarer, erſchreck⸗ licher Schmerz ausgeprägt findet, iſt leichenhaft bleich, ihre Augen, deren Höhlen der Todeskampf ſchon tief ge⸗ graben hat, ſcheinen noch vergrößert und ſchimmern in einem fieberhaften Glanze. Da ſie die Marqniſe langſam der Gruppe von Julian und Fauchette, die ſich in einer Umarmung unſchlingen, ſich nähern ſehen, weichen die Führer erſchrocken zurück. Die Margq uiſe d'Al fi mit herzzerreißendem Tone: Julian! . . Julian! ..

Bei dieſem Ausrufe machen ſich Robert, ſein Sohn

und Fanchette aus ihrer gemeinſchaftlichen Umarmung los und wenden ſich ungeſtüm um. Fanchette, ſich ihrem Vräutigam mit einer Bewegung der Angſt nähernd.

Oh! . . Julian ich habe bange Seht doch dieſe Dame, man ſollte glauben, ſie komme aus ihrem Grabe.

Robert, ohne von ſeinem Sohne gebört zu werden.

Ich fühle mich ſterben ... Dank Dir, mein Gott, ich werde meinen Sohn glücklich zurücklaſſen.

Die Marquiſe d'Alfi, flehend.

Julian . alſo Du lebteſt, trieb ich Dich zum