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daß ein Kind wieder finden, welches man verloren .. eine (er ſchluchzt) Mein Gott . . . mein Gott! es gibt keine Worte, um das auszudrücken, was . . . was ich empfinde, iſt eine ſo große . . . große Trunkenheit, daß ſie die Seele kaum faſſen kann . . (6r er⸗ bleicht und bebt, ein eiskalter Schweiß überſrömt ſeine Stirne, ſeine Stimme wird ſchwach). Nein „ das iſt zu viel, das töd⸗ tet mich!!! Julian mit Angſt.
Mein Vater . was ſagen Sie? . .. dieſe
Bläſſe ..
Robert mit Anſtrengung.
Beruhige Dich meine Gemüthsbewegung iſt ſo tief. „Dich wiederſehen . . . mein Gott, Dich wiederſehen . . Oh! komm! komm! (Er überläßt ſich aufs Neue den Ergüſſen einer von Julian getheilten leidenſchaft⸗ lichen Zärtichkeit und ſagt zu ſich ſelbſt:) Der Schlag iſt zu heftig . . für meine kaum wieder entſtehenden Kräfte Ich werde . dieſe unverhoffte Freude nicht über⸗ leben. Oh! mein Sohn ſoll nichts von meinen Befürch⸗ tungen wiſſen. (aut) Es iſt nichts, ich ſage Dir noch einmal, liebes Kind, ich fühle mich beſſer . Doch was iſt aus Dir geworden, nachdem Du dem Tode entgangen warſt?
Julian. Ich ſagte zu mir: Mein Vater hält mich für todt,
er wird nicht mehr über mich zu erröthen haben; ich
werde mein Brod von meiner Hände Arbeit fordern. Nachdem ich die Gegend von Genf verlaſſen hatte, kam ich, indem ich mich zu beſchäftigen ſuchte, durch das Dorf Chavoires und wurde hier in einem Steinbruche verwendet; ich lernte Fanchette kennen, liebte ſie und ſchlug ihr eine Verbindung mit mir vor. . Sie hat Ihnen das Uebrige geſagt, mein Vater.


