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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Male ſeit ſeiner Ankunft auf dem Lehnſtuhle fallen die Angen von Julian auf die Marquiſe. Ihr Anblick iſt entſetzlich; die aufgelöſten Flechten ihrer mit Schnee be⸗ deckten ſchwarzen Haare verbergen halb das leichenbleiche Geſicht der mit dem Tode ringenden Frau.

Julian, nit einer Miſchung von Abſcheu und Milleid.

Ah! ſie iſt nur zu ſehr für das Böſe beſtraft, das ſie mir angethan. Fanchette ſöst einen Frendenſchrei aus. Julian, Euer Vater hat mich erkannt. Robert, deſſen Angen ſich geöffnet haben, iſt allmälig wieder zu ſich gekommen. Er erkennt Fanchette, welche bei ihm kniet, doch er kann noch nicht das Geſicht ſeines Sohnes wahrnehmen, der, auch knieend, ſich einen Augen⸗ blick abgewandt hat, um die Marquiſe dAlfi anzu⸗ ſchauen; bei dem Ausrufe des Mädchens dreht er ſich raſch wieder um und neigt ſich gegen ſeinen Vater . Dieſer, da er Julian erblickt, gibt einen gewaltigen Schrei von ſich, ſetzt ſich raſch auf, und ſeine Züge drücken nach und nach das Erſtaunen, eine Art von ängſtlicher Ungläu⸗ bigkeit und eine unſägliche Freude aus. Vergebens will er ſprechen; die Erſchütterung erſtickt ſeine Stimme; er kann nur ſeine beiden zitternden Hände auf die Schultern von Julian ſtützen, den er an ſich zieht und mit einer verzehrenden Begierde betrachtet; dann bricht er in ein krampfhaftes Schluchzen aus und umſchließt Julian mit Trunkenheit, ohne ein Wort zu ſprechen „ Der Sohn und der Vater überlaſſen ſich ſtillſchweigend dem. Erguſſe ihrer leidenſchaftlichen Zärtlichkeit. Fanchette zerfließt in Thränen, die Führer, die ſich mit dem Anfachen des Feuers beſchäftigen, ſind tief gerührt. Pietro, da er die Marquiſe allmälig wieder zu ſich kommen ſieht, ſagt ängſtlich: Der Anblick dieſes jungen Mannes, den ſie für todt hält,