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deres als eine boshafte Creatur der niedrigſten, der ſchändlichſten Art ſein. Die Marquiſe d'Alfi.
Ah! mein Herr, Ihr väterlicher Kummer macht Sie, erlauben Sie mir, Ihnen das zu ſagen, vielleicht ungerecht gegen mich. „
Robert.
Nein, man findet in Ihrer Verdorbenheit nicht ein⸗ mal jene entſetzliche Größe, welche gewiſſe Verbrecher außer die Menſchheit ſtellt; Sie haben nicht einmal den gräßlichen Muth des Mörders der, die Stirne hoch, ſein Dyfer angreift: Sie berauſchen zuerſt diejenigen, welche Sie ſodann ungeſtrafſt erwürgen . . . Welche Gefahr laufen Sie dabei? Sie ſind reich, Sie kennen weder Scham, noch Schande, noch Reue, noch Gewiſſensbiſſe..
Die Marquiſe d'Alfi. Ho! ho! Reue? . . Gewiſſensbiſſe? ... Robert.
Würden Sie es wagen, zu behaupten, Sie bedauern
meinen Sohn zum Selbſtmord angetrieben zu haben? Die Marquiſe d'Alfi mit einem bittern Gelächter.
Ich! Sie ſollen ſehen, daß ich mich in dieſen Jun⸗ gen verliebt habe nach ſeinem Tode! Eine Liebe jenſeits des Grabes! (ſe nacht lant auf) liebäugeln mit einem Geſpenſte! Ah! mein theuerſter Herr, in der Liebe, glauben Sie mir, brauche ich etwas Beſſeres als einen Schatten!
Robert ſchleudert der Marquiſe einen entſetzlichen Blick zu, doch er hält an ſich.
Ich werde ruhig bleiben, Sie werden bis zum Ende auf ihren Lippen dieſes Lächeln hölliſchen Spottes haben;ich er⸗ wartete es. Sie! die Reue kennen! Wäre mir ein Zweifel in dieſer Hinſicht gekommen, er würde nun verſchwunden ſein!


