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tereſſant ſein; um den Tod Ihres Sohnes zu rächen, mein lieber Herr, nöthigen Sie mich alſo, mit Ihnen auf dieſem Felſen zu ſterben, oder Sie ſtürzen ſich mit mir in einen Abgrund? Das iſt abgethan. Seltſam! geſtern noch fragte ich mich, auf welche Art und in welchem Alter ich ſterben werde. Wie weit war ich da⸗ von entfernt, dieſes originelle und nahe bevorſtehende Ende vorherzuſehen! Ah! laſſen Sie uns ein wenig von Julian ſprechen . Der Augenblick iſt feierlich, Sie ſpielen die Rolle der rächenden Vorſehung, der Donner brummt unter uns in der Manier eines Baſſo can⸗ tante, ein furchtbares Accopagnement, das ſehr zur rechten Zeit kommt, um Ihre Bannflüche zu verſtärken. Hören Sie, welch ein ſchöner Donnerſchlag! Der Lehn⸗ ſtuhl hat darob gezittert, und meine Cigarette iſt, glaube
ich, aus Schrecken erloſchen. Oh! der herrliche Blitz,
ganz Feuer und Flamme; ich bin geblendet! Der Sturm umhüllt uns nun, die Wolken ſteigen, kaum vorhin noch zu
unſern Füßen, über unſere Häupter empor. Sehen Sie,
ſie werden ſogleich dieſe ſtrahlende Sonne, die ich ſo ſehr liebe, verſchleiern .. Es iſt um ſie geſchehen ... Fahre wohl, Sonne, ſchöne Sonne, auf immer fahre wohl!. Wir ſind alſo nun in der Finſterniß der Wolke verloren; ich wiederhole Ihnen, Sie werden nie einen erſchrecklich günſtigeren Angenblick finden, um mit mir von Julian zu ſprechen. . . .
Bald ſind Robert und Cornelia von einem undurch⸗ dringlichen Nebel umgeben; kaum können ſie auf zehn Schritte von ſich das Felsgeſtein der Plattform des Lehnſtuhls unterſcheiden; die Donnerſchläge und die Blitze werden minder häufig, doch ein eiskalter Nordwind fängt an zu wehen; man ſieht einige leichte Schneeflocken durch den dicken Nebel wirbeln.
Robert hat der Marguiſe ſtillſchweigend zugehört; er erwiedert:
Indem ich Ihnen ſagte: Ich bin der Vater von


