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des Donners, die ſcharfe Helle der Blitze beleuchtet zu⸗ weilen mit einem feurigen Roth die Wolkenmaſſe, welche auf allen Seiten den Horizont verſchleiert; aber die Wol⸗ ken haben noch nicht die Firſte des Lehnſtuhles umhüllt, über dem der Himmel immer heiter, die Sonne immer blen⸗ dend iſt, während zu den Füßen von Robert und Cor⸗ nelia der Sturm unter Donner, Hagel, Regen, Blitzen und dem Pfeifen des Orkans losbricht .. Doch unem⸗ pfindlich vor den entfeſſelten Elementen, triumphirend wegen des Entſetzens, das ſie Robert einflößt, dem Ge⸗ witter, dem Tode einen letzten Blick der Herausforderung zuſchlendernd, nimmt die Margquiſe aus der Taſche ihres ſeidenen Paletot ihr goldenes Etui, reibt auf dem Deckel ein Zündhölzchen, ſteckt eine Cigarre an, bläſt, den Ellenbogen auf ihren Schvoß ſtützend, den leichten Tabak⸗ rauch in den Wind hinaus und fagt zu Robert:
Dieſer herrliche Sturm iſt eine würdige Krone für unſere Aufſteigung! Ja, bis jetzt hatte ich Menſchen, aber nie den Donner zu meinen Füßen murren ſehen; .. dieſes Schauſpiel iſt höchſt intereſſant.
Robert zur Marquiſe zurückkehrend.
Ihre hölliſche Frechheit hatte mich vorhin auf das Aeußerſte getrieben . . . Zum Glück habe ich dieſer Be⸗ wegung der Wuth nicht nachgegeben; von mir in den Abgrund geſchleudert, wären Sie ohne Todeskampf ge⸗
ſtorben? Die Marguiſe dAlfi. Da Sie wiſſen, daß ich nicht ohne Ihre Hülfe von hier hinabſteigen kann, ſo werden Sie mich alſo auf dieſem Felſen zurücklaſſen, damit ich vor Hunger oder älte ſterbe? Robert.
werde bei Ihnen bleiben. Die Marquiſe d'Alfi. Bis zum Ende?


