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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Mein Herr, Sie ſind allerdings außerordentlich unverſchämt, doch geſtehen Sie, Sie ſind auch ſehr feig! Der Zufall gibt mir zum Führer irgend einen un⸗ bekannten Feind, ich vertraue mich dieſem Menſchen an, ich bin ſeiner Willkür preisgegeben, ich bin Weib . . er wirft mir den Schimpf ins Geſicht und wagt es nicht einmal, mir zu ſagen, wer er iſt, was er will, was er mir vorwirft.

Robert ſchlägt, immer ſitzend, die Augen zur Marquiſe auf.

Sie fragen mich, wer ich ſei?

Die Marguiſe d'Alfi. Ja. Robert. Sie fragen mich, was ich Ihnen vorwerfe? Die Marquiſe d'Alfi. Ja.

Robert. Sie fragen, was ich mit Ihnen thun wolle? Die Marquiſe d'Alfi beiſeit. Unwillkürlich macht mir dieſer Menſch bange. Robert ſteht auf, ergreift mit einer krampfhaften Hand den Arm der Margqniſe und bezeichnet ihr nach und nach durch die Geberde am Horizont drei Punkte. Schauen Sie dorthin, jener ſchwarze Punkt, den die Wolke noch nicht überzogen hat, das iſt Lyon . In dieſer Stadt wohnte ich mit meinem Sohne Er lernte Sie kennen! Sechs Wochen nachher begab er ſich nach Genf .. Schauen Sie dorthin, das iſt Genf. Jener Fluß, der aus dem See hervorkommt, iſt die Rhone, in welcher ſich mein Sohn aus Verzweif⸗ lung ertränkt hat . . . (Mit einem furchtbaren Ausbruche) Ich bin der Vater von Julian!