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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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ſorgfältig durch Robert unter ihren Armen befeſtigte Seil; der Führer faßte kräftig das Ende der Leiter an, um durch dieſe Spannung das Aufſteigen von Cornelia zu erleichtern, und dieſe wandte ſich, behende von Sproſſe zu Sproſſe kletternd, nach der Höhle, während Robert, der ihr mit einem Blicke finſterer Freude folgte, zu ſich ſagte:

„Steige auf . . Weib ſteige auf zu Deinem Grabe.“

Die Marguiſe, als ſie endlich die Höhle erreichte, kauerte ſich, und ihr Führer rief ihr zu:

„Neigen Sie ſich nur nicht vorwärts und ſchauen Sie beſonders nicht unter ſich . . . ſchließen Sie eher die Angen, ſonſt werden Sie vom Schwindel ergriffen; ſuchen Sie, ohne zu große Bewegungen zu machen, das Seil zu entrollen, das Sie umgibt, und reichen Sie mir das Ende davon, wenn ich Sie eingeholt habe.“

Robert, ehe er abermals im Kamin hinaufkletterte, betrachtete einen Augenblick die Marquiſe; er dachte, ſo geſtellt, zwiſchen dem Himmel und den Abſtürzen, könnte ſie, wenn die Leiter weggenommen wäre, nicht wieder herabſteigen.

„Sei ohne Furcht,“ murmelte er, „ich werde Dich nicht dort laſſen!!! Deine Schädelſtätte iſt höher! Die Rache des Himmels gebe, daß Dir kein Unfall vor der Stunde der Sühne widerfährt.“

Dann ſtieg er abermals im Kamin bis zu der Stelle hinauf, wo die Strickleiter befeſtigt war, machte ſie los, hing ſie, wie er vorher geſagt hatte, mit Hülfe von Cor⸗ nelia, wie eine Art von Chorrock auf ſich und ſprach zur Marquiſe:

„Muth, Madame, ehe eine Viertelſtunde vergeht, werden wir auf dem Lehnſtuhle ſein; geben Sie mir das Ende des Seiles, das Sie um ſich gerollt haben, ich werde es zwiſchen meine Zähne nehmen, bis ich zum Steine gelangt bin; von dort kann ich Sie mittelſt die⸗ ſes Seiles leiten, unterſtützen und Ihnen ſo die Höhe

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