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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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wir dieſe Wieſen überſchritten haben .. Und nun, Madame, laſſen Sie uns weiter gehen.“

XL.

Die Marquiſe und ihr Führer, nachdem ſie, den Abhang der Weiden erſteigend und immer mehr ſich ge⸗ gen den Gipfel der Tournette erhebend, ziemlich lange gegangen waren, erblickten in der Ferne die Hütte, aus der beim Herannahen des Tages das Vieh hervorgekom⸗ men; Cornelia blieb abermals ſtehen, um auf die länd⸗ liche Harmonie der Glöckchen zu hören.

In dieſem Augenblick fing ein beinahe unmerklicher Schein an gegen Oſten die tiefe Krümmung des Hori⸗ zonts zu bleichen, obgleich der Mond noch glänzte.

Bald wird die Morgendämmerung anbrechen,“ ſagte Robert. „Auf, Madame, Muth! Binnen Kurzem haben wir die Firſte der Wieſen der Sennhütte erreicht, und dann beginnen die wahren Gefahren der Aufſteigung, und ſie werden immer mehr zunehmen bis zum Ziele unſerer Wanderung. Sind Sie wirklich feſt entſchloſſen, bis ans Ende zu gehen, den Lehnſtuhl zu beſteigen, von wo aus wir Lyon . . die Rhone . . Genf ſehen werden?“

Dieſe letzten Worte und der Zweifel, den der Füh⸗ rer über den Entſchluß der Marquiſe ausdrückte, mach⸗ ten, daß dieſe auffuhr und ihm zurief:

„Wenn ich da oben erſchöpft, mit blutigen Händen, Knieen und Füßen ankommen müßte . . . ich werde an⸗ kommen; vorwärts, ich folge Euch!“

„Nun, Madame, ſo ſeien Sie bereit, ſich auf meine Schulter zu ſtützen, im Nothfalle meine Hand zu nehmen, und ſchauen Sie beſonders nicht zu Ihren Füßen, wenn ich Sie dies zu unterlaſſen ermahne, denn, ſo groß auch Ihr Muth ſein mag, wir gehen an gewal⸗