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XXXVII.
Gegen das Ende des Tages, an welchem in der darauf Nacht Robert nach ſeiner Verabredung mit der Margquiſe dieſe auf die Tournette führen ſollte, begab er ſich in das Haus von Fanchette, wohl wiſſend, er würde ſie nur bei der Rückkehr von ihren ländlichen Arbeiten in ihrer Wohnung treffen; er hörte ſie von fern mit einem Ausdrucke ſingen, von dem er betroffen war. Der Ton, die Stimme des Mädchens kündigten mehr und etwas Beſſeres als Heiterkeit an: man ahnete die Ausdehnung eines Herzens, das die Seligkeit über⸗ ſtrömen macht, und ſie ergoß ſich in dieſem Geſange, in welchem das Glück mächtig vibrirte.
Fanchette neigte ſich, während ſie ſang, gegen den Waſſerbehälter und wuſch Wurzeln für das Abendmahl; die drei Kinder, die ſie wie eine Mutter liebte, ſpielten unfern von ihr auf einem Raſen mit den Bickelchen; das Mädchen betäubte ſich dergeſtalt bei den ſanften Klängen ihrer friſchen, reinen Stimme, daß ſie die An⸗ kunft von Robert erſt wahrnahm, als er ganz nahe bei ihr ſtand und zu ihr ſagte:
„Ihr ſeid heute Abend ſehr heiter, Fanchette?“ „Ich glaube es wohl, mein Herz iſt voll Freude.“ „Woher rührt dieſe große Freude?“
„Ihr wißt es nicht? Er kommt morgen an.“
„Euer Bräutigam?“
„Mein Gott, ja . er hat mir dieſe gute Kunde durch Einen von Peſay, der hier durchkam, überbringen laſſen . . . Meine Mutter iſt wie ich glücklich! unglaub⸗ lich glücklich: „„Nun kommt mein Sohn an!“ ſagte ſie vor Freude weinend, „„nun iſt meine Fauchon zufrie⸗ den . .ℳ Meine Mutter hat Recht, mein Herz iſt ſo ſelig. daß ich ſicherlich heute Nacht nicht ſchlafen werde!“


