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Daſe hinter ſich, verfolgte ſeinen tollen Lauf immer weiter hinauf und betrat einen Pfad, auf dem kaum fortzukommen war, mitten unter Felſen und Gehölzen, welche den Veyrier⸗Berg jenſeits des Sees bekränzend, die Straße nach Thones und das reizende Thal von Naves beherr⸗ ſchen, wo der Fier, ein brauſender Gebirgsſtrom, ſein Bett gegraben hat.
Robert, indem er ſich zu dieſen Regionen erhob, fühlte ſeine Lunge ſich erweitern, die Pulsadern ſeiner Schläfe ſchlagen, um zu berſten, ſeine Ohren dumpf ſummen. . . Einer Art von Trunkenheit preisgegeben, glaubte er den unermeßlichen Horizont, den er umfaßte, Wieſen, Wälder, Brachfelder, Dörfer, Ströme, Hügel und Thäler, ſich zu ſeinen Füßen im leeren Raume drehen zu ſehen: die Berge, die er unter ſich erblickte, ſchienen einzufinken und entblößten vor ſeinen Augen andere Gipfel, welche, ebenfalls ſich abplattend, nene Anhöhen enthüllten, dann wieder andere und immer ſo fort, je höher er hinaufſtieg; als er hernach auf den Kamm des Veyrier⸗Berges kam, wo die Vegetation in einem Chaos von grauen, von Spalten und natürlichen Schachten durchſchnittenen, Felſen verſchwindet, fiel Robert gelähmt, vernichtet nieder, athmete aber durch alle Poren die ſcharfe, dünne, durch den Nordwind, welcher mit aller Gewalt wehte, beinahe eiſig gewordene Luft ein. Der Eindruck der Kälte beſänftigte die Entzündung ſeines Blutes, die ungeordneten Schläge ſeines Herzens regelten ſich, und auf die Entfeſſelung ſeiner Lebensgeiſter folgte allmählig eine Art von Ruhe.
Robert erhob ſich nun von der Stelle, wo er erſchöpft niedergeſunken war, und trat mit feſtem Schritte auf den Rand des hohen Berges vor, der beinahe ſenkrecht auf der Seite des Sees iſt, welchen der Blick von dieſem Orte aus in ſeiner ganzen Ansdehnung von Annech bis Tal⸗ loires umfaßt. Faſt an der Baſe des Veyrier⸗Berges erſchien endlich das Dorf Veyrier in einer ungehenren


