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„Ihr braucht im Dorfe nur nach dem von der Marquiſe gemietheten Hauſe zu fragen, und Jedermann wird es Euch zeigen. Es ſind auf dem Dache vier blecherne Wetterfahnen, die Ihr von der Straße aus ſehen könnt.“
„Ich werde das Haus wohl erkennen . . . Ich danke Euch, mein Freund, daß Ihr an mich gedacht habt. Morgen früh bin ich in Veyrier zu den Befehlen dieſer Dame.“
„Morgen alſo,“ verſetzte Clande, und er verließ das Haus von Rouſſeau.
XIV.
Robert ſchien nach dem Abgange des Gärtners von einem Schwindel befallen zu werden. Das Licht des Tages, das immer heller ſtrahlte, wurde ihm unerträg⸗ lich; er ſprang in den kleinen Keller, der an der Ecke des erſten Zimmers gegraben war, und hier legte er ſich mit dem platten Bauche auf den Felſen, mitten un⸗ ter Schutt, ſchloß die Angen, preßte ſeine ungepflegten Haare in ſeinen Händen, gab ein krampfhaftes Schluch⸗ zen von ſich und rief mit einer ſtockenden Stimme:
„Mein Sohn! mein Julian! ſie iſt hier! Mein armes Kind! ſie iſt hier, dieſe Frau, dieſes Ungeheuer, das Deinen Tod verurſacht hat! Oh! meine Wunden brechen wieder auf und mein Vaterherz blutet aufs Neue! Sie iſt hier! ſie erwartet ihren Mitſchuldigen! den anderen Henker! Mein Gott! . wie ſoll ich mich beherrſchen, wenn ich dieſes Geſchöpf ſehe! Ich werde das nicht im Stande ſein, ſie wird ſogleich errathen, daß ich der Vater ihres Opfers bin! Sie kennt mich nicht, und ich bin dennoch feſt überzengt, erſchrocken bei meinem Anblick ruft ſie: „Zu Hülfe! .. „Soll ich ſie mit Meſſerſtichen tödten? Ich werde es nie wa⸗


