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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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len; für eine Frau iſt ſie ſehr groß, und gewachſen iſt ſie, daß man ihren Leib in den zehn Fingern halten kann, und dabei ſchön! ſchön zum Blenden! Ihre Angen ſind blau und ihre Haare ſchwarz! Das iſt ſelten!“

„Kein Zweifel . . ſie iſt es . . .“ ſprach Robert.

Dann fügte er laut bei:

„Und dieſe Dame iſt allein in Veyrier?“

„Ja, für den Angenblick.“

„Sie erwartet alſo Jemand?“

„Ich habe die Dienſtboten ſagen hören, der Herr

Graf Chriſtian, ein Freund der Marquiſe, müſſe bald zu

ihr kommen.“

„Er auch!“ dachte Robert.

Und er ſagte: .

„Ich mache dieſe Fragen an Euch, mein Freund, weil es mir ziemlich ſeltſam dünkt, daß ſich eine junge Dame einem Führer anvertrant, den ſie nicht kennt.“

„Sie kennt Euch inſofern, als ich ihr geſagt habe, Ihr ſeyd ein wackerer Mann und Ihr habet einen grauen Bart. Ah! ſprecht, iſt das entſchieden? ja oder nein? folgt Ihr mir?“

„Heute nicht.“

„Warum nicht.“

„Weil es mir unmöglich iſt . . „ Doch morgen früh werde ich in Veyrier ſein, bereit, dieſe Dame zu führen, wohin ſie will.“

„Ich hoffe, nicht auf die Tournette!“

„Ihr mögt Euch hierüber beruhigen.“

könnt alſo heute nicht mit mir kommen?“

„Nein.“

„Das iſt Schade, morgen iſt vielleicht die Laune der Frau Marquiſe vergangen und Ihr habt einen gu⸗ ten Gewinn verloren. Morgen alſo, darauf kann ich mich verlaſſen?“

„Ja,“