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„Ich will durchaus, daß der Führer morgen früh ier iſt.“ .
„Gnädige Frau, ich werde mir alle mögliche Mühe geben,“ erwiederte Claude. Und er ging ab.
„Frau Marguiſe, ich weiß wohl, daß es unnütz iſt, ſich die leichteſte Bemerkung zu erlauben, wenn Sie et⸗ was beſchloſſen haben,“ ſprach Fauſtine mit einem Aus⸗ drucke des Erſtannens und der Beſorgniß, nach dem Ab⸗ gange des Gärtners; „ich kann mich jedoch der Angſt nicht erwehren, wenn ich an die Gefahren denke, de⸗ un Sie ſich ausſetzen wollen, und ich bitte Sie inſtän⸗ i
Zünde mir eine Cigarre an,“ erwiederte die Mar⸗
guiſe, während ſie ſich auf ihre Kiſſen zurücklegte, „und ſorge dafür, daß meine Männerkleider morgen früh bereit ſind.“
XIII.
Clande begab ſich nach dem Auftrage der Marquiſe d'Alfi vor Tagesanbruch zum Hauſe von Rouſſequ; er fand hier Robert bereit, ſeine gewöhnlichen Wanderun⸗ gen wieder anzutreten.
„Mein Braver,“ ſagte Clande zu ihm, „wollt Ihr ein paar gute Tagelöhne verdienen?“
„Wer ſeid Ihr, mein Freund?“
„Ich bin der Gärtner des in Veyrier von der Frau Marquiſe Cornelia dAlfi, welche mich zu Euch ſchickt, gemietheten Hauſes.“
Bei dieſen Worten entfiel der lange Reiſeſtock, den Robert ſchon ergriffen hatte, ſeinen Händen: er wurde leichenbleich, zitterte an allen Gliedern und war genö⸗ thigt, ſich auf den Sturz der Thüre, auf deren Schwelle er ſtand, zu ſtützen; die kaum anbrechende Morgendäm⸗ merung hatte die Finſterniß der Nacht noch nicht zer⸗


