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erkletterte ſie und befand ſich auf der Oberfläche eines Erdwalles. Rechts erhob ſich das Haus von Rouſſeau, beſchattet von einer Gruppe von Eichen, welche zwiſchen den gemalten grauen Felſen ſo eingewurzelt waren, daß ſie auf dieſer Seite die Umfriedung eines verlaſſenen Gartens zu ſein ſchienen; durch eine Oeffnung in einer ungepflegten Hecke erblickte der Fremde einen gekrümmten, abſchüſſigen Fußpfad, der gegen ein mit Pappeln, Nuß⸗ bäumen und Buchen bepflanztes Thälchen ausmündete; ein lebendiger, vom Berge herabkommender und von Cas⸗ cade zu Cascade fallender Bach lief mit einem ſanften Gemurmel auf einem Bette von Kieſelſteinen.
Der Reiſende ſtieg, nachdem er eine Zeit lang dieſes ländliche Schauſpiel betrachtet hatte, die getrennten Stu⸗ fen einer halb unter Reſſeln, Mauerkraut und wilden Erdbeerpflanzen verborgenen Treppe hinauf und trat in das Haus ein, wo er weder Thüren, noch Fenſter ſah; das erſte Gelaß hatte einſt als Küche dienen müſſen, wie dies die Trümmer eines großen, geſchwärzten, verkohlten Kaminmantels andeuteten; die ſtellenweiſe geborſtene und eingeſtürzte Decke ließ das Zimmerwerk des Daches und durch eine Spalte des zerriſſenen Giebels das Blau des Himmels und das eben entſtehende Grün der Eichen er⸗ ſchauen; ein aus dem Felſen ausgehanenes Kellerchen war an einer der Ecken dieſer Küche angebracht, welche von einem anſtoßenden Zimmer eine wurnſtichige Thüre, die einzige, die noch beſtand, trennte. Der Fremde ſtieß ſie auf und drang in einen ziemlich großen Saal ein. An einigen Stellen blieben nur noch die Querbalken ſei⸗ nes halb zerſtörten Bodens, unter denen man die ſchwarze Tiefe eines unterirdiſchen Raumes ſah; durch ihren un⸗ verſehrten Plafond jedoch konnte die obere Stube, in welche der Reiſende eingetreten war, einen Schutz gegen den Regen bieten; man las auf den durch die Zeit be⸗ ſchädigten Wänden die Namen einer großen Anzahl von
neugierigen Beſuchern des Hauſes von Rouſſeau; vier


