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Schranken fordert, gruppirt und proportionirt ſind. Es iſt nicht die Unermeßlichkeit des kleinen Meeres von Genf, welches zu ſehr ausgedehnt, als daß man ſeine beiden Ufer zugleich erblicken könnte; es iſt nicht der ſchroffe, wilde Anblick des in ſeine unfruchtbaren Felsmauern ein⸗ gezwängten Bourget⸗Sees, der dem Geſichte beinahe kein Streiflicht läßt; nein, das entzückte Auge verweilt ab⸗ wechſelnd auf den bald lachenden, bald melancholiſchen, bald freundlichen, bald großartigen Ufern des Annechy⸗ Sees und taucht in die entfernten Horizonte, die man durch die Senkung der Abhänge von einigen Bergen ent⸗ deckt, von denen er eingerahmt iſt.
II.
Suchen wir, wenn es möglich iſt, einen Begriff von dieſen Wundern zu geben, indem wir annehmen, der Leſer habe ſeinen Standpunkt auf der zerfallenen Terraſſe des Hauſes von Rouſſe au. Dem Ufer gegenüber, wo es erbaut iſt, und jenſeits des Sees, erhebt ſich die Stadt Annech, beherrſcht durch die viereckigen Thürme des alten Schloſſes der ehemaligen Grafen von Genevvis, welche oft eine große Rolle in der Geſchichte ſpielten. Jenſeits dieſer Stadt dehnt ſich ein ungeheures Baſſin zus, das ebenſo fruchtbar, ebenſo geſchickt angebaut iſt, als die fetteſten Landgüter der Normandie oder von Flan⸗ dern. Auf dieſem Baſſin gewahrt man auch Gruppen von Nußbäumen von einer rieſigen Vegetation; die reichen Fluren erſtrecken ſich in einer ſanften Wogung von kleinen Thälern und Hügeln ins Unabſehbare, und am äußerſten Ende des Horizonts erblickt man die Kette des Jura: Frankreich?
neber der Stadt Annech runden ſich die mit Wald bewachſenen Berggipfel, die das Sainte⸗Catherine⸗Thal, einen köſtlichen, zwei Meilen langen engliſchen Park, be⸗


