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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Man ſieht noch in Annech einige Spuren von dem Hauſe, wo Frau von Warens zum erſten Male Jean Jacques Ronſſeau eine Zufluchtsſtätte bot, als er, ein Jüngling, Genf verließ. — „Dieſes alte Haus,“ ſagt er in ſeinen Bekenntniſſen, „hinter welchem ſich ein Durchgang zwiſchen einem Bache rechter Hand, der es vom Garten trennte, und der Mauer des Hofes links fand, welcher nach dem Franziscanerkloſter durch eine blinde Thüre führte.“

Dieſes Haus iſt verſchwunden, doch es bleiben noch der Bach mit ſeinem klaren Waſſer, die Strebemauer des Gartens und der Gang, der nach der Kirche der Fran⸗ ciscaner führt.

Die Bewunderer von Rouſſeau betrachten mit Rüh⸗ rung dieſe letzten Spuren vom Wohngebäude, wo dieſes große Genie, die Ehre der Menſchheit, lebte; ſie gefallen ſich darin, an dieſem Orte das lachende blonde Geſicht von Frau von Warens, wie es Jean Jacques bei ihrer erſten Zuſammenkunft ſchildert, heraufzubeſchwören. Man weiß: verführt durch die Unterhaltung, durch den guten

Empfang und auch, er geſteht es offenherzig, durch das

vortreffliche Mittagsmahl eines gewiſſen Geiſtlichen hatte der Jüngling beſchloſſen, dem Proteſtantismus zu ent⸗ ſagen; er brachte einen Brief zu Frau von Warens, die ihm die Mittel, in den Schvoß der katholiſchen Kirche einzutreten, erleichtern ſollte.