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zes Leben dem Glücke derjenigen zu weihen, welche Sie zum Gatten annimmt? Julian, mit Eraltation und ohne daß er ſeine Thränen zurückhalten kann. Ich ſchwöre! Oh! ſie iſt meine Seele, mein Leben! Ambroſiv.
Der Himmel höre Eure Schwüre und nehme ſie an. Seid verbunden.
(Ambroſio ergreift die Hand von Julian und legt ſie in die der Marquiſe. Die Gemüthsbewegung des Jüng⸗ lings iſt ſo tief, daß er einer Ohnmacht nahe zu ſein ſcheint. Ambroſio ſpricht abermals ein Schein⸗ gebet und geht dann ernſt durch eine der Thüren des Salon ab. — Die Marquiſe ſteht auf; doch Julian bleibt mit gefalteten Händen und die An⸗ betung in ſeinen treuherzigen Zügen vor ihr knieen; die Aufregung erſtickt ſeine Stimme, er kann kein Wort ausſprechen.)
Die Marquiſe, mit einem berauſchenden Tone.
Stehen Sie auf, mein Kind ich habe Ihnen ſo viel Glück zu verdanken . . . daß es ſich für mich ge⸗ ziemte, vor Ihnen niederzuknieen.
(Der Graf Chriſtian öffnet die zwei Flügel der Thüre ei⸗ nes anſtoßenden Zimmers und kommt mit einer ironiſch feierlichen Miene zu Julian zurück; dieſer hat beide Hände der Margquiſe ergriffen und ſtützt ſeine Stirne darauf.)
Der Graf Chriſtian.
Mein lieber Julian, ſtehen Sie auf und folgen Sie uns, keuſcher junger Gatte.
Der Graf gibt der Marquiſe den Arm und führt ſie in das anſtoßende Gemach. Julian folgt ihnen trun⸗ ken vor Glück und Liebe; doch der Graf wendet ſich um, ſobald die Marquiſe in das Innere eingetreten


