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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Der Graf Chriſtian ſchiebt ſachte zu dem Stuhle Zulian, deſſen Verlegenheit ſich verdoppelt, und ſagt leiſe zu ihm: Seien Sie ruhig, mein Lieber, die Ceremonie wird

nur ein paar Minuten dauern; die Patriarchen von

Indien trauen nach einem beſondern, die Sache ſehr

beſchleunigenden, Ritus.

(Julian nähert ſich zitternd dem Lehnſtuhle, der neben dem der Marquiſe ſteht, und fniet wie ſie auf eines der Kiſſen nieder. Dieſe gotteslä⸗ ſterliche Parodie währt kaum einige Minuten, welche Ambroſio zu falſchen Gebeten anwendet, wonach er vor die Marquiſe und Julian rritt und mit feierlichem Tone zu ihnen ſpricht )

Cornelia Giovani, verwitwete Gemahlin des Mar⸗ quis dAlfi, wollen Sie gegenwärtigen Herrn Herzog della Torre Alba, Ritter des goldenen Vließes, zum Gatten nehmen?

Die Marquiſe, mit Entzücken.

Ja, ich will.

Ambroſio zu Zulian,

Herzog della Torre Alba, wollen Sie gegenwär⸗ tige Cornelia Giovani, Marquiſe d'Alfi, zur Gattin nehmen?

Julian, mit einer vor Erſchütterung bebenden Stimme.

Oh! ja, ich will.

Ambroſio.

Cornelia Giovani, ſchwören Sie vor Gott, getreu Ihre ehelichen Pflichten gegen Ihren neuen Gatten zu erfüllen ?

Die Marquiſe, mit feſter Stimme. Ich ſchwöre. Ambroſiv. erzog della Torre Alba ſchwören Sie, Ihr gan⸗