Prolog.
Die nachfolgende Srene ereignet ſich in unſeren Tagen in einem vereinzelten Landhauſe in der Gegend von Won.)
Im Hintergrunde eines glänzend erleuchteten Salon ſieht manfeinen mit einem rothen Sammetteppich bedeckten Tiſch; ein Crncifir iſt zwiſchen zwei vergoldeten Candelabern auf⸗ geſtellt; unfern von dieſem improviſirten Altare ſtehen zwei Lehnſtühle, zu deren Füßen zwei Kiſſen liegen.
Fauſtine, die Kammerfrau, kommt aus einem Zimmer,
deſſen Thüre in den Salon geht.) F
Fauſtine, heiter.
Ich kann kaum erwarten, bis es Mitternacht ſchlägt! Welche Komödie! ah! ich werde lange lachen! Wir wollen ſehen, ob nichts fehlt. Nein, hier find die zwei Stühle für die Brautleute .. (Sie lacht.) Ha! ha! das Kiſſen, auf das ſie niederknieen vor.. Gie lacht ſtärker) vor dem hochwürdigſten Herrn Patriarchen von Indien! Mein Gott! wie beluſtigend iſt das! Pietro, der Kammerdiener, tritt ſchwarz gekleidet ein; er bringt zwei Blumenvaſen und ſtellt ſie zwiſchen das
Crueifir und die zwei Candelaber.) Fauſtine, lachend. Du biſt Sacriſtan des Teufels geworden. Pietro ernſt. Reſpect vor dem Sacriſtun des Sennor Don Cam⸗


