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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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ſend Arbeiter, welche er mit einer väterlichen Fürſorge behandelt, beſchäftigt ſind. Es beſteht auch in Fa⸗ verges eine bedeutende Fabrik von Seidenzeugen, die meiſtens nach Amerika ausgeführt werden.

„Und nun, liebe Schweſter, gehe das Geſchick die⸗ ſes Buches, für welches ich Deine ſchweſterliche Zunei⸗ gung angerufen habe, in Erfüllung.

„Wie ſtolz und glücklich wäre ich, wenn einige meiner Leſer ſich durch ſich ſelbſt von der Wirklichkeit der Gemälde, die ich zu entwerfen verſuche, verſichern und ſo die Bewunderung, die ſie mir einflößten, theilen wollten.

„Noch ein Wort: Die Heldin des Abenteuers, das man mirmitgetheilt hat, ſoll eine Venetianerin geweſen ſein. Ich habe dieſe Angabe in meiner Erzählung verfolgt, brauche aber nicht beizufügen, daß ich es bitter bedauern würde, wenn man je bezweifeln könnte, die bizarre, häufig verabſchenenswerthe, aber wenigſtens renmüthige Individualität, welche ich hervorzuheben bemüht war, ſei in meinem Geiſte durchaus nur eine Ausnahme und nicht der Typus der Venetianerin. Du weißt, Ve⸗ i und ſeine Bewohner ſind mir ſtets heilig ge⸗ weſen.

„Nun lebe wohl, liebe, zärtliche Schweſter; in ei⸗ nem Deiner letzten Briefe erwiederteſt Du mir: „„wenn ich trotz der wohlwollenden Gaſffreundſchaft, die ich in Savoyen genieße, zuweilen das Peimweh habe, ſo habeſt Du das Bruderweh.““ Dieſes rührende, be⸗ zaubernde Wort bezeichnet Deinen Geiſt und Dein Herz, es iſt das Lob von uns Beiden, und Du wirſt mir er⸗ lauben, hier deſſelben zu erwähnen.

Eugone Sue. Savoyen, Annecy le Vienx,

im Auguſt 1852.