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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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brelli, Patriarchen von Indien und Oheims der Frau

Marquiſe (aut lachend); nein, Du kannſt Dir das Ge⸗

ſicht von Ambroſiv, mit ſeiner rothen Robe mit dem

Mäntelchen und ſeinem falſchen weißen Barte, der ihm

bis auf die Bruſt herabfällt, nicht vorſtellen! Fauſtine.

Ambroſio hat raſch ſeinen Weg gemacht: geſtern Intendant der gnädigen Frau, heute ihr Oheim und Prälat! Er konnte nicht ſchicklicher von Venedig ankom⸗ men! .. Ah! und der junge Mann, haſt Du ihn ge⸗ ſehen?

Pietr o, ein ſchallendes Gelächter aufſchlagend.

Der Herr Graf präſidirt bei der Toilette dieſes armen Jungen, der ſo verwandelt unbezahlbar iſt! Trotz ſeiner achtzehn Jahre und ſeines reizenden Geſichtes ſieht er aus wie eine Faſchingsmaske: Hoſe von weißem At⸗ laß, ſcharlachrother, goldgeſtickter Leibrock, und auf der Schulter der kleine gelbe, ſilbergeſtickte Mantel. Füge dieſem eine Toque mit weißen Federn bei, und Du haſt das Portrait des Jünglings.

Fauſtine.

Welch ein Dummkopf! er iſt ſo einfältig, daß er verdient, was ihm widerfährt! Er bemerkt nicht, daß er ſeit ſechs Wochen das Spielzeug, der Zeitvertreib der Frau Marquiſe wie des Herrn Grafen iſt! Glauben, dieſer ſei der Bruder unſerer Gebieterin! das iſt doch zu albern!

Pietro.

Was willſt Du, dieſer kleine Julian war ohne Zwei⸗ fel ſchon von Natur ſehr dumm! Nun verliebt er ſich vollends wahnſinnig in die Frau Marquiſe. Hieraus folgt, daß er ſich ganz und gar zum Blödſinn verkehrt haben muß . Trotz ſeiner Einfalt, iſt er indeſſen