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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Beim Anblick von Pietri, der, ſeine Piſtolen in der Hand, die Stimme immer mehr erhebend zurück⸗ wich, blieb der Bräutigam von Helene ſtehen, kreuzte die Arme über ſeiner Bruſt und horchte.

„Mein lieber Herr,“ ſprach Pietri, „die letzte Hoff⸗ nung, die Ihnen für Ihre Tochter blieb, iſt Ihnen ge⸗ raubt.. Alles, was heute Abend hier geſchehen, iſt durch meinen Willen geſchehen . . Ich habe Alles gemacht. Alles vorbereitet. ſeit fünf und zwanzig Jahren brüte ich über meiner Rache, mein geehrter Herr; ich habe lange gewartet, um Sie ſicherer zu ſchlagen, Sie und die Ihrigen, denn vor fünf und zwanzig Jahren haben Sie Paula Marchetti verführt . . und ich liebte ſie! Deine Frau und Deine Tochter werden vor Kum⸗ mer ſterben, und Du wirſt ſie überleben.“

Bei dieſen ſchrecklichen Worten ſtieß Helene, welche bis dahin bei ihrer Mutter geſtanden war, einen herz⸗ zerreißenden Schrei aus und fiel ohnmächtig nieder; ihr Vater, ihre Mutter und der Major Maurice eilten auf ſie zu, während Pietri immer weiter rückwärts ging; aber er hatte nicht ein paar Schritte hinter ſich Char⸗ les Bellecour bemerkt, der, unbeweglich, die Arme über ſeiner Bruſt gekreuzt da ſtand; kaum hatte er auch die Schwelle der Gallerie überſchritten, als der Bräutigam von Helene ſich auf ihn warf, um ihm ſeine Waffen zu entreißen; die Vorhänge ſielen bei dieſem Kampfe herab und man hörte nach einem Augenblick zwei Schüſſe.

Charles Bellecour hatte mit der Kugel Pietri die Hirnſchale zerſchmettert und ſich dann ſelbſt getödtet.

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