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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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einer von dieſen Beamten, der ein Papier in der Hand hielt, zum General:

„Es iſt nur zu wahr, der Unglückliche hat ſich ſelbſt entleibt; er hat kauf einem Tiſche dieſen Brief hier hinterlaſſen.“

„Geben Sie,“ ſprach der Graf indem er das Pa⸗ pier trotz der Gegenanſtrengung von Maurice nahm, zu dem er ſagte: „Du haſt Recht, die Vorſehung, wenn ſie ſich darein miſcht, geht bis zum Ende; doch, bei der Höllel ich werde auch bis zum Ende gehen.“

Dann trat er, fürchterlich vor Verzweiflung, auf die Menge der Geladenen zu und ſprach zu ihnen;

„Hören Sie, was mir mein Sohn ſchreibt, ehe er ſich getödtet . . . mein Sohn, der von den Gerichten verfolgte Verbrecher .. der Bruder von dieſer Un⸗ glücklichen . . meiner Tochter. welche geſtohlen, welche gemordet hat denn dies ſind wirklich meine Kinder . . wahre Kinder der Liebe. Die Mutter des Einen iſt vor Schmerz und Schaam geſtorben, die Mut⸗ ter der Andern iſt vor Verzweiflung und Elend geſtor⸗ ben. ihre verlaſſenen Kinder ſind Verbrecher geworden. Nicht wahr, es iſt etwas Reizendes um die Män⸗ ner mit den glücklichen Liebesabenteuern? Seitdem, ſehen Sie, meine ehrenwerthen Freunde, habe ich nicht minder ruhmvoll meinen Weg in der Welt gemacht. Der König überſtrömt mich mit ſeinen Gnadenbezeigungen, und ſeine Söhne kommen heute Abend zu mirz nur zögern ſie zu ſehr und das Schönſte vom Feſte wird vorüber ſein. . Doch ich vergaß dieſen Brief von meinem Sohn, dem Verbrecher .. dem Selbſtmörder „ Sie warten auf dieſen Brief . . . hören Sie alſo „ unter Freunden gibt es keine Geheimniſſe.“

Und unter einem eiſigen Stillſchweigen und einem unbeſchreiblichen Eindruck, las der Graf mit einer ſto⸗ ckenden, krampfhaften Stimme folgende Zeilen von Adal⸗ bert Delmare: „„Mein Vater, Sie haben mir gute Worte geſagtz

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