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„Nein, mein Vater.“
„Und Ihr habt dort den Major allein gefunden?“
„Ja, mein Vater, und zwar als Schildwache.“
Dann lachte das Mädchen abermals auf das Herz⸗ lichſte und ſuchte die militäriſche Haltung des Majors nachzuahmen.
„Und, meine liebe Tolle, während Ihr dort waret, ſahet Ihr Niemand eintreten?“
„Nein, mein Vater . da ſich noch Niemand in den Salons findet; es iſt noch zu frühzeitig.“
„Ich will ſagen, Ihr habt keine fremde Perſon in das Haus eintreten ſehen?“
„Mein, mein Vater.“
„Das iſt ſeltſam!“ ſagte der General zu ſich ſelbſt, „wo iſt er dann wohl hereingekommen?“
Und er ſprach laut, indem er ſich an ſeine Frau wandte:
Meine liebe Freundin, Du biſt alſo mit den An⸗ ſtalten zum Feſte zufrieden?“
„Alles iſt ausgezeichnet, mein Freund; unſer guter Pietri, der mit dem Arrangement der Blumen beauf⸗ tragt war, hat ſich ſelbſt übertroffen: es ſind ganze Berge da und zwar mit vortrefflichem Geſchmacke geordnet.“
„Oh!“ rief Helene lachend, „der alte Pietri iſt in ſeinem Element, wenn es ſich um Blumen handelt.. er liebt ſie ſo ſehr! .
In dieſem Augenblick hörte man das Rollen eines Wagens in dem Hofe des Hotels. Unwillkührlich bebte der General bei dem Gedanken an Herrn von Bourgueil.
„Schon Wagen?“ fragte die Gräfin ziemlich er⸗ ſtaunt; „es iſt doch noch frühzeitig!“
„Ah! ich zittre!“ ſagte der General bei Seite. „Zum Gluück iſt Maurice unten.“
„Wer iſt die ungeduldige Provinzdame, welche ſo große Eile hat, zu Deinem Feſte zu kommen, liebe Mama, um eine Toilette von vielleicht zweifelhaftem


