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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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„Bravo!“ ſagte der Corſe, „der Sohn iſt unter Schloß und Riegel, nun zur Tochter.“

Und er machte die Thüre im Täfelwerk wieder zu.

„Meine Frau! meine Tochter! es war Zeit,“ rief der General, während er ſich den Schweiß abwiſchte, der von ſeiner Stirne floß, und ſeine Gemüthsbewegung vor Helene und der Gräfin zu verbergen ſuchte.

XXXV.

Der General Roland, der ſich gegen ſich ſelbſt ge⸗ waltig anſtrengte, um zu lächeln, ging ſeiner Frau und ſeiner Tochter entgegen und ſagte zu dieſer:

„Liebe, tolle Kleine, darf ich die Urſache der Heiter⸗ keit erfahren, die man von ſo fern her hört?“

„Die Schuld liegt an meinem Pathen Maurice,“ erwiederte die Lacherin, deren Wangen noch von ihrer überſprudelnden Fröhlichkeit geröthet waren.

„Wahrhaftig?“ verſetzte der Graf; „ich hielt mei⸗ nen armen Maurice nicht für ſo ſpaßhaft.“

„Wohl denn! mein Vater, Du täuſchteſt Dich. Stelle Dir vor, daß wir, Mama, Herr Charles und ich. . .“ dann ſich umwendend fügte ſie naiv bei: „Hoho! wo iſt er denn?“

„Sei unbeſorgt,“ ſagte lächelnd die Gräfin, „er wird ſich wieder finden.“

„Ich hoffe es wohl, Mama. Nun, mein Vater, um wieder auf meinen Pathen zurückzukommen, den Du nicht für ſo ſpaßhaft hältſt, wir gingen überall umher, um einen letzten Blick auf die Anſtalten zum Feſte zu werfen, und kamen auch in den Warteſaal. Dort