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„Unglücklicher!“ rief der General mit drohendem Ton, „wagſt Du es wohl
„Was ? Scandal ?. Lärmen? Sie wol⸗ len? das iſt mir ganz recht. Oh! ganz recht ... Im⸗ mer zu rufen Sie Ihre großen Lakeien herbei, um Ihren Sohn vor die Thüre Ihres Hotel zu werfen!.. Es wird drollig ſein .. doch Ihre Bedienten mögen ſich in Acht nehmen, ich bin Profeſſor des Fechtſchuhs bei der polytechniſchen Schule.“
„Oh! das iſt zu viel!“
„Sollte Sie mein Gewerbe etwa demüthigen, Vä⸗ terchen? Ah! ich hatte noch eine andre Saite an meinem Bogen, ich war Theaterbillet⸗ und Contre⸗ marquenhändler ... Sie werden mir ſagen, das ſei
nicht ſehr fein für den Sohn eines Botſchafters, doch
ein verirrter Hund frißt, was er findet!“
„Genug, mein Herr, genug!“ erwiederte der Ge⸗ neral mit ebenſo viel Ekel, als Zorn, „machen wir ein Ende. Sie wollen Geld? Sie ſollen bekommen; doch alle Teufell treten Sie hier ein, oder!...
„Oder, was?“
„Unverſchämter!“ rief der General außer ſich, in⸗ dem er Delmare am Kragen packte. „Ich werde Ge⸗ walt anwenden, wenn es ſein muß; doch Du wirſt Dich entfernen.“
„Ich verehre zu ſehr den Urheber meiner Tage, als daß ich mir ihm ein Bein zu unterſchlagen erlauben ſollte,“ erwiederte Delmare, indem er ſich in ſeinem Lehnſtuhle ausſtreckte. „Ich werde mich damit begnü⸗ gen, daß ich meinem Väterchen einen ebenſo paſſiven, als achtungsvollen Widerſtand entgegenſetze, und wenn er nicht die Fauſt von Mitouflet, genannt der Her⸗
kules von Arras, hat, ſo fordere ich ihn auf, mich
in dieſem Stuhl von hier wegzutragen.“
„Du ſollſt aber Geld bekommen!“ ſagte der Ge⸗ neral mit leiſer Stimme, denn er erkannte die Unmög⸗ lichkeit, Gewalt anzuwenden, „tritt hier ein.. Ich


