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entſchloſſen, Ihnen den Weg zu verſperren, nicht einen Augenblick verlaſſen werde. Haben Sie auf ein Aer⸗ gerniß gerechnet, ſo wird es wenigſtens das Vorzim⸗ mer nicht überſchreiten. Es ſteht Ihnen nun frei, Frau von Bourgueil und Ihre Tochter einem Scandal preis⸗ zugeben, den ich für ſie tief bedauern werde; doch mein Entſchluß iſt gefaßt.““
„Und durch dieſe Drohung aus der Faſſung ge⸗ bracht, hat er Dir ſeinem Vorhaben keine Folge zu geben verſprochen?“
„Er hat es mir verſprochen und ſchien mir in der That aus der Faſſung gebracht; denn in Ermangelung eines andern Mittels iſt das, welches ich anwende, ſo brutal es auch ſein mag, wenigſtens wirkſam.“
„Maurice, mein guter Freund, Du retteſt uns vielleicht von einem beklagenswerthen, ärgerlichen Auf⸗ ſehen.“
„Gott wolle es! Ich begebe mich auch, trotz des Verſprechens von Herrn von Bourgueil, auf meinen Poſten. „ich traue dieſem Menſchen nicht.“
„Es iſt kaum acht Uhr; Niemand wird ſo bald kommen.“
„Du haſt Recht; doch ich will lieber eine Stunde
zuvor bereit ſein. Herr von Bourgueil iſt nicht der „
Einzige, deſſen Beſuch Du zu befürchten haben kannſt.“ „Allerdings. Dieſer Delmare .. Er wird jedoch nicht die Frechheit haben .
„Man muß auf Alles gefaßt ſein . .. Ich bin heute Abend Dein Thürhüter, und Niemand wird in dieſe Salons eintreten, ohne meine Inſpection durch⸗ gemacht zu haben.“
„Maurice! . ſtets aufopfernd ergeben! Oh! Du magſt immerhin lächeln, Du biſt nicht mehr beru⸗ higt, als ich. Soll ich es Dir geſtehen? Je näher die Stunde dieſes Feſtes anrückt, deſto mehr bereue ich es bisweilen, daß ich den Rath, den Du mir geſtern
Die Kinder der Liebe. 2¹


