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gegeben, was es mich auch gekoſtet hätte, nicht befolgt habe .. Und vennoch, jliehen „ſchmählich fliehen vor vielleicht chimäriſchen Befürchtungen ... Anderer⸗ ſeits, wenn ich bedenke, welchen grauſamen Schlag ein öffentliches Aergerniß meiner Tochter beibringen würde, iſt meine Angſt furchtbar.“
„Adalbert, es iſt zu ſpät, um die Sache zu än⸗ dern; ängſtige Dich nur nicht übermäßig; bei den Maßregeln, die ich getroffen, haben wir nichts für heute Abend zu befürchten. Auf, Muth gefaßt, mein Freund!“
„Habe die Güte, mein Freund, im Vorzimmer zu ſagen, man ſoll mich benachrichtigen, ſobald der Piqueur, der den Prinzen voranreitet, im Hofe erſcheine, damit ich ſie bei der Thüre des Vorhauſes empfangen kann; ſie werden, wie ſie mir geſagt haben, frühzeitig kom⸗ men, denn ſie fahren hernach zur öſterreichiſchen Ge⸗ ſandtſchaft.“
„Du ſollſt von der Ankunft des Piqueur der Prin⸗ zen benachrichtigt werden. Ich laufe an meinen Po⸗ ſten.. Noch einmal, Muth, mein Freund, ich ſtehe für Alles.“
Der Major ging hinaus und ließ den General Roland allein im Salon.
„Ah!“ ſagte der Graf zu ſich ſelbſt, während er aufgeregt hin und herging, „jung, habe ich unempfind⸗ lich blutigen Schlachten beigewohnt. In Africa habe ich ein Heer unter ſo mörderiſchen Umſtänden comman⸗ dirt, daß das geringſte Zögern von meiner Seite die Vernichtung von Tauſenden braver Soldaten, für die ich dem Vaterlande gegenüber verantwortlich war, her⸗ beiführen konnte. Doch in dem Augenblick, wo ich ſie
ins Feuer führte, habe ich nie eine Bangigkeit der äihn⸗ lich gefühlt, wie ich ſie zu dieſer Stunde empfinde. Es
iſt eine unbegreifliche Herzensangſt .. Ich weiß nicht,
.
welcher dumpfe Schrecken mich niederbeugt und ent⸗
nerpt, Das iſt albern. . das iſt wahnſinnig.


