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wir wollen den Büffetſaal in Augenſchein nehmen, um uns zu verſichern, daß nichts vergeſſen iſt.“
„Ich bin zu Ihren Befehlen, Frau Gräfin.“
„Mama hat Recht, das Feſt muß tadellos ſein; wir werden ja den Sohn des Königs empfangen.“
„Herr Charles,“ rief lachend die Gräſin, „hören Sie dieſe kleine Ruhmſüchtige?“
„Ah! Mama, es iſt wahr ruhmſüchtig. im höchſten Grade ruhmſüchtig für meinen Vater. Hat mein Vater nicht ſeinem ſeltenen Verdienſt, den Dienſten, die er unſerem Vaterlande geleiſtet, und beſonders ſeinem ſo geliebten, ſo geachteten Charakter dieſe Gunſtbezeigun⸗ gen, ich möchte ſagen, dieſe Gerechtigkeit zu verdanken?“
„Sie ſehen, Herr Charles, immer dieſelbe,“ ſagte lächelnd die Gräfin, „ſie iſt unverbeſſerlich; ich kenne keine auf ihren Vater ſtolzere, hochmüthigere Tochter.“
„Und dieſen Stolz theilſt Du nicht, Mama?“
„Herr Charles, fliehen wir geſchwinde,“ rief lachend die Gräfin dem jungen Mann zu, indem ſie ihn beim Arm nahm, „man darf dieſer kleinen Hoffärtigen nicht Recht geben.“
Und alle Drei verſchwanden durch die Gallerie in dem Angenblick, wo der Major Maurice durch eine von den Seitenthüren des Salon eintrat.
XXXV.
Der Major Maurice wandte ſich an einen von den Dienern des Hauſes, der durch die Gallerie ging, und fragte:
„Der General iſt noch nicht aus ſeinem Zimmer herabgekommen?“


