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„Ich weiß das beſſer, als irgend Jemand, mein guter Pietri. doch .
„Nun denn, ſo wundern Sie ſich alſo nicht und beun⸗ ruhigen Sie ſich vor Allem nicht darüber, daß ich noch einige kleine Geheimniſſe habe! Vertrauen Sie mir, Sie werden es nie bereuen. Was den fraglichen Brief betrifft, Sie haben ihn hier?“
„Er iſt oben in meinem Secretaire.“
„Sehr gut; doch ich erblicke die Frau Gräfin mit Fräulein Helene. Kein Wort von Allem dem, ich be⸗ ſchwöre Sie darum, weder zu den Damen, noch zum General.. das hieße ohne Zweifel ſie unnöthig be⸗ unruhigen, denn ich habe die Hoffnung, daß Alles auf das Beſte gehen wird; nur muß man für Jegliches vor⸗ herſehen; es iſt alſo abgemacht, Herr Charles, ich bitte Sie, das Geheimniß über Alles, was Bezug auf den Brief Ihres Vaters hat, zu bewahren; doch Sie können den Herrn Grafen fragen, ob ich ihn nicht veranlaßt habe, Sie zum Adjutanten zu wählen „
„Genügt mir nicht Ihr Wort, Pietri?“
„Kurz, Herr Charles, es ſteht Ihnen frei, meinen lieben Gebieter zu fragen. Was das Uebrige betrifft, völliges Geheimniß, Sie verſprechen mir das?“
„Iſt das nicht meine Pflicht? Werde ich, ohne einen nur bekannten Grund, Unruhe, Beſorgniß in dieſe Familie werfen, welche bald die meinige ſein ſoll?“ „Ich wußte zum Voraus, daß ich auf Ihre Ver⸗ ſchwiegenheit zählen konnte, Herr Charles. Doch hier iſt die Frau Gräfin mit Fräulein Helene, und ich ver⸗ laſſe Sie.“
Der Corſe entfernte ſich; er zog dann die Uhr, ſchaute nach der Stunde und fagte zu ſich ſelbſt, indem er haſtig durch eine der Seitenthüren des Salon weg⸗ ging, während die Gräfin durch den Gang der Gallerie eintrat:
„Schon halb acht Uhr.. Geſchwinde „„ge⸗
winde „


