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„Ah! Pietri, das wäre gegen den letzten Willen meines Vaters.“
„Ich weiß es; doch halten Sie mich für fähig, Ihnen einen ſolchen Rath zu gehen, wenn es ſich nicht um die wichtigſten Intereſſen, ſowohl für den General, als für Sie, handelte?“
„Für mich?“
„Ich ſpreche von Ihrer Verheirathung mit Fräu⸗ lein Helene.“
„Großer Gott! was ſagen Sie?.. Ohl ich bitte, erklären Sie ſich. 3
„Es kann in dieſem Hauſe heute, morgen, ich weiß nicht wann, ein Ereigniß ſtattfinden, das ſich, trotz ſei⸗ nes drohenden Anſcheins, auf die glücklichſte Weiſe der Welt für den General, ſeine Familie und Sie durch ein vorgreifendes Oeffnen des Briefes Ihres Vaters entwickeln würde.“
„Wie, Pietri, meine Heirath mit Fräulein Helene könnte gefährdet, bedroht werben 7.
„Ja, für einen Augenblick; doch ich wiederhole Ihnen, das Oeffnen des fraglichen Briefes würde ſo⸗ gleich die Gefahr verſchwinden machen.“
„Pietri, dieſe geheimnißvollen Worte beunruhigen mich unwillkürlich.“
„Mit Unrecht, Herr Charles. Warum die Gefahr fürchten, wenn man das Mittel in der Hand, ſie ſicher zu beſchwören?“
„Doch wenn dieſe Gefahr drohte, wie würde ich den geeigneten Augenblick, den Brief zu öffnen, er⸗ fahren?“
„Vertrauen Sie mir, ich werde Sie benachrichtigen.“
„Und worin beſteht dieſe Gefahr?“
„Herr Charles, ſo geheimnißvoll der gute Pietri iſt. ſo werden Sie doch wenigſtens zugeſtehen, daß die⸗ jenigen, welchen er ſich zu weihen das Glück ſich nicht über ihn beklagen konnen.“


