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weil dieſer abſcheuliche Bourgueil die Unverſchämtheit
hat, in mein Haus kommen zu wollen, ohne eingeladen zu ſein? Alle Teufel! Maurice, das iſt doch zu viel
Schwäche! Bin ich denn der Einzige, der Erſte, der natürliche Kinder, welche ein paar tauſend Franken von
ihm erbetteln wollen, und einen Ehemann auf dem
Nacken gehabt hat, der aus einer alten, wiedergekehrten
Eiferſucht zerbirſt? Denn in der That, ich bin auch
zu albern, daß ich mich durch ſo wenig beunruhigen
laſſe. Bin ich nicht der Herr, um bei mir zu empfan⸗
gen, wen ich will? Habe ich nicht das Recht, dieſen Baſtard vor die Thür werfen zu laſſen? .. Wiel ich
hätte Furcht vor ſolchen Wichten! Wie! in meinem
Alter! in meiner Stellung! nach zwanzig Jahren, die
ich damit zugebracht habe, daß ich die Fehler meiner
Jugend wieder gut zu machen ſuchte? Geſchätzt von
redlichen Leuten dieſe Schätzung verdienend .
das kann ich wohl ſagen und werde es auch mit er⸗
hobener Stirne ſagen! wäre ich genöthigt, mich zu
flüchten wie ein Bankerottirer, einen Namen zu ver⸗ bergen, den ich, wenn nicht berühmt, doch wenigſtens
geehrt gemacht habe? Bei Gott! Maurice, Du, der
Du ſo oft von der Vorſehung ſprichſt, ſie hätte ſeltſame
Launen!
„Und dieſe Vorſehung hat ſich meinen Augen nie furchtbarer und gerechter geoffenbart, als in dieſem Moment,“ rief der Major mit dem Ausdruck einer un⸗ widerſtehlichen Würde. „Ah! Du ſprichſt von den Gunſt⸗ bezeigungen des Königs! von der Freundſchaft der Prinzen, die Deinem Feſte beiwohnen ſollen! von der
Achtung d dlichen Leute! vom Glanze Deines Namens! Du darum die Frau von Herrn Del⸗ mare voßrer Verheirathung nicht verführt? nicht mit Meſſer den bis dahin harmloſen und glücklichen Mann tet? Haſt Du darum Herrn von Bourgueil
nicht entehrt? Kannſt Du es darum verhindern, daß man Dir im vollen Salon, iſt es nicht in dem Deini⸗


