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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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„Ja.“

„Erkläre Dich.“

„Pietri hat mich gebeten, das Geheimniß zu be⸗ wahren, doch Dir kann ich Alles ſagen .. . Und ich will Dir überdies einen neuen Beweis von dem vor⸗ trefflichen Herzen dieſes würdigen Mannes geben.“

„Ich höre.“ 6

„Als ich meinen Adjutanten erſetzte, ſagte Pietri zu mir: „Mein lieber Herr, ich habe nie in meinem Leben etwas von Ihnen verlangt!““ „„Leider, nein.““ „„Sie ſuchen einen Adjutanten; erlauben Sie mir, Ihnen einen zu empfehlen, und fragen Sie mich beſon⸗ ders nie über die Theilnahme, die ich für den jungen Mann hege, dem ich unbekannt bin. Er ſoll nie mei⸗ nen Schritt erfahren. Ziehen Sie übrigens,““ fügte Pietri bei, „„ziehen Sie alle möglichen Erkundigungen über meinen Schützling, eine vater⸗ und mutterloſe Waiſe, ein, Sie werden ſehen, daß er Ihr Wohlwollen verdient.“ Und der Schützling von Pietri war . . 4

„Charles Bellecour?“

„Ja dieſer ſo gute, ſo redliche, ſo ausgezeichnete junge Mann, den Du ſelbſt zu prüfen, zu ſtudiren die Güte hatteſt, als ich Dir meine Pläne mit ihm er⸗ offnete, Pläne, die Du völlig billigteſt

„Gewiß, Du konnteſt meiner Anſicht nach keine beſſere Wahl treffen; doch die geheimnißvolle Theil⸗ nahme, welche Pietri für Charles Bellecour hegt . .. das iſt ſeltſam.“

„Ich vermuthe, es iſt dabei eine edle Handlung im Spiele; aber geſtehe wenigſtens, daß Pietri bei ſeinen Empfehlungen eine glückliche Hand hat.“

„Kommt Dir aber dieſes Geheimniß nicht ſonder⸗ bar vor?“

„Geheimniß, ſo lange Du willſt, es iſt darum nicht minder wahr, daß die einzige Gunſt, um die mich der vortreffliche Menſch in ſeinem Leben gebeten, zum Re⸗ ſultat das Glück meiner Tochter gehabt hat. Und ich